Gewaltprävention in der Schule

Gewaltprävention in der Schule - Arbeitsmaterialien

Schritte auf dem Weg zur Auseinandersetzung mit Gewalt

Grundschülerinnen und Grundschüler lernen in der Grundschule, wie in der Schule mit Gewalt umgegangen wird, welche Arten von Gewalt toleriert oder gar akzeptiert werden und welche Interventions- und Präventions-formen angewendet werden.Sie sollten bereits in der Grundschule erfahren,

  • dass Gewalt nicht toleriert wird.
  • dass Eltern, Lehrerinnen und Lehrer Vorbilder in gewaltfreiem Verhalten sind.
  • dass Konfl ikte gewaltfrei gelöst werden können.
  • dass Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der Bearbeitung von Problemen erhalten.
  • dass sich die Schule (mit allen Beteiligten) bemüht ein Klima der Ak-zeptanz und gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen.

Hierzu müssen die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und die Kinder befähigt werden. Gewaltprävention darf dabei nicht als Instrument zur Korrektur und Diszi-plinierung unliebsamer Verhaltensweisen missverstanden und missbraucht werden. Sie bezieht sich vielmehr auf die gesamte Schulgemeinschaft.

Schritte auf dem Weg zur Gewaltprävention

  • Eingestehen, dass Probleme und Schwierigkeiten vorhanden sind. (Gab bzw. gibt es Probleme mit Gewalt an der Schule? Wie zeigen sich diese? Gab es besondere, herausragende Vorkommnisse?)
  • Sich verständigen, was unter Gewalt und nicht tolerierbarem Verhalten genau verstanden werden soll.
  • Bestandsaufnahme der Situation in der Schule unter Einbeziehung aller Beteiligten (Lehrpersonen, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Hausper-sonal, externe Lehr- und Betreuungskräfte). Wo liegen die Probleme? Was geschieht bereits? (M 1, M 2)
  • Etablierung einer Steuerungsgruppe bestehend aus Lehrpersonen und Elternvertretern.
  • Qualifizierung der Steuerungsgruppe und einzelner Lehrerinnen und Lehrer durch entsprechende Fortbildungen als Gewaltpräventionsberater bzw. Mediatorin / Mediator.
  • Einbeziehung von und Kooperation mit Kinderschutzeinrichtungen so-wie Einrichtungen der Jugendarbeit, der Jugendhilfe und der Polizei.
  • Sponsoren und zusätzliche fi nanzielle Mittel fi nden (Modellprojekte, Teilnahme an Wettbewerben, etc.).
  • Entwicklung eines Programms zur Gewaltprävention, das Maßnahmen der Förderung einzelner Kinder, die Klassen und die gesamte Schule umfasst (M 3, M 4).
  • Einen Stufenplan erarbeiten, der die Vorgehensweise detailliert be-schreibt. Die Maßnahmen sind vielfältig und beziehen sich auf einzelne Schüler, auf gesamte Klassen, auf das Lehrerkollegium, auf Elternarbeit, auf die gesamte Schule und auf Öffentlichkeitsarbeit (M 7 – M 9).
  • Entscheidung, mit welchen Elementen zunächst begonnen wird und wel-che später folgen sollen (M 5, M 6).
  • Fachliche Begleitung suchen. Maßnahmen der Gewaltprävention sind dann besonders erfolgreich, wenn sie fachlich von Expertinnen und Ex-perten begleitet werden.
  • Vernetzung mit anderen Schulen anstreben, ebenso wie die Vernetzung vor Ort bzw. im Stadtteil mit den relevanten Einrichtungen. Beteiligung an bzw. Aufbau eines Runden-Tisches „Gewaltprävention“.
  • Gewaltprävention als Teil von Schulqualität verstehen.
  • Wissen, dass gewaltfreie Erziehung und Gewaltprävention und Schutz vor Gewalt durch Gesetze und internationale Konventionen gefordert wird (M 10).

Die Arbeitsmaterialien als PDF zum Download

 

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewaltprävention in der Grundschule

 

Schüler Streitschlichtung

 

Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

Ein Projekt von:

Wir stärken Dich e. V.
Gartenstraße 2 -
74372 Sersheim
Tel. 07042 32035

E-Mail: info(at)wir-staerken-dich.org
Internet: www.wir-staerken-dich.org

In Zusammenarbeit:

Berghof Foundation Operations GmbH
Lindenstraße 34 - 10969 Berlin
Telefon: +49 (30) 844 154-0
info[at]berghof-foundation[dot]org
Internet: www.berghof-foundation.org

Wir stärken Dich e. V. - Gartenstraße 2 - 74372 Sersheim - info@wir-staerken-dich.org

Search