Gewalt in Medien

Medienpädagogik an der Schule

Nach Ansicht von Fachleuten gewinnen medienpädagogische Lernziele im schulischen Unterricht, aber auch in außerschulischer Arbeit zunehmend an Bedeutung.

Unterrichtseinheiten

Lerneinheiten, die das Geschehen in Film und Fernsehen kritisch reflektieren, die der Verbesserung der Analyse- und Kritikfähigkeit gegenüber Medienbotschaften dienen und den Vorbildcharakter gewalttätiger medialer Vorbilder in Frage stellen, haben insbesondere auf jüngere Kinder nachweisbare Wirkung. Kinder können durch Lehrerinnen und Lehrer mit Blick auf die Wahrnehmung von Mediengewalt sensibilisiert und die Billigung von Mediengewalt kann reduziert werden.

Begrenzte Wirkung

Die Wirkungsdauer von Unterrichtseinheiten, die sich kritisch mit dem Thema „Gewalt in Medien“ auseinandersetzen, ist begrenzt. Alles spricht dafür, dass ein regelmäßig wiederholtes Aufgreifen der Thematik von zentraler Bedeutung ist.

Veränderung der Wahrnehmung

Lerneinheiten zum Thema „Medien und Gewalt“ können einen erfolgreichen und wichtigen Beitrag zur Integration der Medien in die Lebenswelt leisten. Medienpädagogischer Unterricht verändert die Wahrnehmung und die Verarbeitung violenter Fernsehinhalte und kann zur Reduzierung aggressiven Verhaltens beitragen. Dies wird durch mehrere Studien bestätigt. Es gibt aber andererseits deutliche Hinweise darauf, dass medienpädagogische Lehreinheiten trotz entsprechender pädagogischer Zielsetzung die Faszination gewalttätiger Medieninhalte nicht nachhaltig reduzieren und auch deren Konsum nicht wesentlich verringern können. Die vor allem für jüngere Kinder medienpädagogisch wichtige Begrenzung des Konsums gewalttätiger Inhalte ist also ohne Einbeziehung der Eltern nicht zu erreichen.

Zusammenwirken von Elternhaus und Schule

Das Zusammenwirken von Schule und Elternhaus ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Auch wenn es angesichts von wachsenden Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer nicht immer leicht ist und zudem die Schwierigkeit besteht, Eltern zu erreichen, deren Kinder besonders hohem Medienkonsum ausgesetzt sind: Es gibt mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, aber auch mit Blick auf das alltägliche Unterrichtsgeschehen viele Gründe, auch das Thema „Medien und Erziehung“ in den Dialog mit den Eltern einzubeziehen.

Alternativen anbieten

Wichtig für die medienpädagogische Arbeit ist, auch auf qualitativ hochwertige Sendungen oder Programme aufmerksam zu machen und diese evtl. auch gemeinsam zu sehen. Im Bereich des Fernsehens sind dies für Kinder der Kinderkanal und die Kindernachrichtensendung Logo.

http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/die-bundespruefstelle,did=65800.html, ergänzt.

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewaltprävention in der Grundschule

 

Schüler Streitschlichtung

 

Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

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