Demokratie lehren und lernen

Mitbestimmungswünsche der Kinder

Eine repräsentative Umfrage unter Kindern (ab der 4. Schulklasse) in Nordrhein Westfalen über Mitbestimmungswünsche der Kinder in der Schule brachte folgende Rangliste. Es waren keine Antworten vorgegeben. Mehrfachnennungen waren möglich.

Ausflüge / Klassenfahrten 17 %
weiß nicht 13 %
Lerninhalte / Themen 12 %
Hausaufgaben 10 %
Schulhofgestaltung 7 %
Schulzeiten 7 %
Lehrkräfte 6 %
Abläufe in der Klasse 6 %
nichts 6 %
Sport 4 %
Zeugnis / Arbeiten 4 %
Gestaltung der Schule 4 %
sonstiges 3 %

LBS-Initiative Junge Familie: LBS-Kinderbarometer 2004. Stimmungen, Meinungen, Trends von Kindern und Jugendlichen in NRW. Münster 2005, S. 34. Repräsentative Untersuchung von Kindern in NRW. Erhebung im Frühjahr 2004. Altersgruppe 9 - 14 Jahre (Kinder der 4. - 7. Klassen befragt). N = 2348 Kinder aus 97 Schulklassen in ganz NRW. LBS-Kinderbaromenter 2004.

Mitbestimmung im Gemeinwesen

  • 61 % der Kinder möchten bei Entscheidungen in ihrer Stadt beziehungsweise ihrer Gemeinde gerne mitreden.
  • 38 % der Kinder fühlen sich alt genug zu wählen. Viele Kinder, die sich zum Wählen noch zu jung fühlen, möchten in ihrer Kommune aber trotzdem mitreden.
  • Fast zwei Drittel der Kinder, die sich gerne kommunal beteiligen würden, kennen keine Ansprechpartner dafür.
  • Mehr als die Hälfte der Kinder glaubt, dass in ihrer Kommune die Meinung von Kindern nicht ernst genommen wird. Dieser Glaube steigt mit zunehmendem Alter noch an.
  • Kinder- und Jugendgremien sind den Kindern weitgehend unbekannt, beinahe unabhängig davon, ob es in der Kommune ein solches Gremium gibt oder nicht.
  • Nur ein Drittel der Kinder kennt kommunale Beteiligungsangebote.
  • Kinder mit niedrigem Sozialstatus sind über Beteiligungsangebote am wenigsten informiert.
  • Mehr als die Hälfte der Kinder zöge zeitlich begrenzte Beteiligtunsangebote institutionellen Angeboten vor.
  • Bekannte Jugendgreminen steigern das Gefühl der Kinder, ernst genommen zu werden, die Bereitschaft sich zu beteiligen und die Bekanntheit von kommunalen Ansprechpartner.
  • Kinder, die sich ernst genommen fühlen, haben am Wohnort ein höheres Wohlbefinden.

LBS-Initiative Junge Familie: LBS-Kinderbarometer 2004. Stimmungen, Meinungen, Trends von Kindern und Jugendlichen in NRW. Münster 2005, S. 94 f.

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewaltprävention in der Grundschule

 

Schüler Streitschlichtung

 

Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

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