Emotionale Intelligenz

Gefühle

Gefühle sind unmittelbare körperliche Empfi ndungen und Reaktionen, die unser gesamtes Bewusstsein bestimmen.

Sie tauchen z.B. als Warnsignale (Angst, Furcht), als Ausdruck von Überraschung (Freude) oder als Reaktion auf Verlust (Trauer) auf. Sie decken die gesammte Breite menschlicher Empfi ndungen ab. Sie sind ein zentraler Teil des menschlichen Ausdrucks.

Zu den Grundgefühlen gehören:

Freude, Angst und Furcht, Trauer, Scham und Schuldgefühl, Neid, Mitleid, Liebe, Aggression, Freude, Hilflosigkeit, Wut, Zorn, Kummer, Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Langeweile.

Gefühle sind bedürfnisspezifi sche Empfindungen. Starke Gefühlsregungen treten dann auf, wenn Bedürfnisse nicht befriedigt oder verletzt werden.

Zu den Grundbedürfnissen gehören u.a.

Nahrung (Hunger, Durst), Schlaf, Bewegung, Entspannung, Gemeinschaft, Sicherheit, Anerkennung, Neugier, Haut– und Körperkontakt, Sexualität.

Die Verletzung (oder Nicht-Befriedigung) dieser Bedürfnisse kann auf mehreren Ebenen erfolgen:

  • als körperliche Verletzung
  • als gesundheitlicher Schaden
  • als materieller oder sozialer Verlust
  • als Behinderung oder Beeinträchtigung bei der Befriedigung von Bedürfnissen.

Wo Gefühle entstehen

Gefühle werden im sogenannten Limbischen System des Gehirns ohne jegliche bewusste Wahrnehmung (Denken, Reflektieren) gebildet. Deshalb ist es so schwer, sie rational zu erfassen und zu verstehen. Gefühlsgesteuerte Verhaltensweisen laufen ohne hemmenden Denkfilter ab. Sie sind spontane, automatische Reaktionen auf äußere und innere Wahrnehmungen, die am Wachbewusstsein vorbei entstehen. Gefühle sind entwicklungsgeschichtlich sehr alt und waren im Überlebenskampf des Menschen äußerst nützliche Reaktionen.

Vgl. Wolfgang Rost: Emotionen. Elixiere des Lebens. 2. überarb. Auflage, Berlin u.a. 2001, S. 61.

Gefühle ...

  • bestimmen unsere „Stimmung“.
  • beeinflussen unsere Gedanken und unsere Weltsicht.
  • veranlassen körperliche Reaktionen (z.B. Stimme, Gesichtsausdruck, Körperhaltung).
  • bestimmen das Verhalten, z.B. im schulischen Bereich die Konzentrationsfähigkeit und die schulische Leistung.
  • können verletzen.
  • rufen Reaktionen der Umwelt hervor.
  • werden oft unterdrückt und suchen sich dann andere Wege, um zum Vorschein zu kommen.

Der Ausdruck und die Wahrnehmung von Gefühlen machen oft Angst, wenn dies spontan und impulsiv geschickt werden. Doch die Wahrnehmung von eigenen und fremden Gefühlen und der konstruktive Umgang damit können gelernt werden.

Gewaltprävention in der Grundschule

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Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

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