Gewaltprävention im Elternhaus

Gewaltprävention im Elternhaus - Arbeitsmaterialien

Überlegungen zur UmsetzungEltern und Schule müssen zusammenarbeiten, wenn Erziehung und schuli-scher Erfolg gelingen sollen. Dies gilt allgemein und für Gewaltprävention im Besonderen. Eltern begegnen dem Lehrpersonal dabei in verschiedenen Rollen und Funktionen. Als Eltern, Sachwalter und Fürsprecher für die Be-lange und Interessen ihres Kindes. Als Partner für gemeinsame Anliegen der Schule, aber auch als Erziehende, die mit Problemen konfrontiert sind und Rat und Unterstützung benötigen. Schule ist aber auch mit Eltern konfrontiert, die in ihrem Erziehungsverhalten deutlich zeigen, dass sie überfordert sind. Körperliche, psychische Gewalt oder Vernachlässigung im Elterhaus dürfen von Seiten der Schule nicht ignoriert werden. Schule kann Eltern Erziehungsaufgaben nicht abnehmen, aber sie kann (und sollte) Eltern – so weit es geht – dabei helfen.

Eltern haben ein Recht auf Unterstützung bei ihren Aufgaben, ebenso wie auch Lehrkäfte schulische oder externe Unterstützung in Anspruch neh-men sollten. In der Zusammenarbeit von Schule und Eltern spielen Gremien der Elternarbeit, wie Elternpflegschaften oder (Gesamt-)Elternbeiräte eine wichtige Rolle, da diese häufig auch als Mittler auftreten.

Familien mit Migrationshintergrund einbeziehen

Besondere Aufmerksamkeit bei der Zusammenarbeit sollte auf Familien mit Migrationshintergrund gelegt werden, da diese oft an Schulveranstaltungen nicht (oder nur zögernd) teilnehmen und sprachliche Probleme hinzukommen können. Aufgrund unterschiedlicher kultureller Prägungen sind oft auch verschiedene Auffassungen über Erziehung, Geschlechterrol-lenverhalten und Wertvorstellungen vorhanden.

Umgang mit den Materialien

Mit den Materialien (M 1 – M 11) werden die genannten Aspekte aufge-griffen sowie einige vertiefende Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Weiterarbeit angeboten.

Eigenes Erziehungsverhalten überprüfen

Dabei geht es darum, sich mit gängigen Vorstellungen von Erziehung auseinander zu setzen (M 1, M 2), und die Erziehungskompetenz zu stärken (M 5, M 6, M 7). Eltern sollten darüber hinaus ermutigt werden, sich kompetente Hilfe zu holen. Dies kann in Form von Ratgebern in Buchform, Teilnahme an Eltern-stammtischen, Erziehungskursen oder auch Gesprächen in Beratungsstel-len geschehen. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen zu können ist ein Zeichen persönlicher Reife. Kriterien für Elternkurse bietet M 8 an.

Eltern mit (Erziehungs-) Problemen

Dass Gewalt in der Erziehung vorkommt, ist kein Geheimnis. Über Umfang und Formen informiert M 3. Welche Faktoren dabei das Risiko auf Gewalt-anwendung erhöhen, zeigt M 4.

Eltern als Partner

Formen vielfältiger Zusammenarbeit und Mitsprache zeigt M 10. Erziehungsvereinbarungen (M 11) stellen ein konkretes Instrument dieser Zu-sammenarbeit auf der Erziehungsebene dar. Eine Ebene, die über die üblichen unterstützenden Tätigkeiten hinaus-geht, ist die gemeinsame Arbeit an einer Schulvereinbarung oder einem Leitbild.

Arbeitsmaterialien als PDF zum Download

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewaltprävention in der Grundschule

 

Schüler Streitschlichtung

 

Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

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