Umgang mit Gewalt

Vorbereitung auf Problemsituationen

Seminare und Trainings als Vorbereitung auf Problem- und Gewaltsituationen vermitteln Kenntnisse über eigene und fremde Reaktionsweisen, schulen die soziale Wahrnehmung oder üben konkrete Verhaltensweisen ein. Einen besonders wichtigen Stellenwert haben sie in der konkreten Vorbereitung möglicher Problemsituationen. Dabei geht es sowohl um individuelle Strategieentwicklung, als auch um das Kennenlernen und Verändern eigener Verhaltensweisen in zu erwartenden Situationen.

Inhalt dieser Trainings ist das Entwickeln von Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein in Problemsituationen sowie von effektiven Strategien des Verhaltens, z.B.: Wie kann Hilfe mobilisiert, wie können Zuschauer aktiviert werden, welche Ansprache und Wortwahl ist empfehlenswert usw. Eine wichtige und durchaus kontrovers diskutierte Frage ist dabei, ob sich empfehlenswerte Verhaltensweisen auf verbale Strategien beschränken sollen, defensive körperliche Strategien (z.B. Festhaltetechniken) einschließen müssten oder gar aktive körperliche Gegenwehr zu empfehlen sei.

Fachleute empfehlen, Körperkontakt, ja selbst direkten Blickkontakt mit Tätern auf alle Fälle zu vermeiden, da dies immer zu einer Eskalation beiträgt und das Verletzungsrisiko (bzw. die Schwere der Verletzungen) erheblich steigern würde. Hinzu kommt, dass Menschen, die in körperlichen Auseinandersetzungen nicht geübt und über viele Jahre trainiert sind, i.d.R. keine Chance haben sich körperlich durchzusetzen. Der Überraschungseffekt allein ist im Vergleich zum Risiko zu gering.

Obwohl es allgemeine „Basics“ für das Verhalten in Gewaltsituation gibt – hierzu zählen u.a. die allgemeinen Verhaltensgrundsätze der Polizei (vgl. M 11) – erscheint es unabdingbar für spezifi sche Situationen eigene Handlungsgrundsätze und -möglichkeiten zu entwickeln. Auch für den Bereich der Grundschule gibt es eine Reihe von Angeboten für „Sicherheits-“ oder „Selbstbehauptungstrainings“. Deren Qualität lässt sich anhand von spezifi schen Kriterien überprüfen (vgl. M 1). Es sollte unbedingt vermieden werden, Kinder aufgrund von kurzen Einweisungen oder Trainings in einer falschen Sicherheit zu wiegen.

Motivation und Ziele von Übergriffen

Soll mit dem Gewaltakt Aufmerksamkeit erzielt, Vergeltung ausgeübt oder Macht demonstriert werden, oder dient er dazu instrumentell bestimmte Vorteile zu erlangen? Werden Übergriffe von Einzelpersonen aus einer Gruppe heraus oder von einer Gruppe ausgeübt?

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewaltprävention in der Grundschule

 

Schüler Streitschlichtung

 

Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt keinen Platz haben darf

Ein Projekt von:

Wir stärken Dich e. V.
Gartenstraße 2 -
74372 Sersheim
Tel. 07042 32035

E-Mail: info(at)wir-staerken-dich.org
Internet: www.wir-staerken-dich.org

In Zusammenarbeit:

Berghof Foundation Operations GmbH
Lindenstraße 34 - 10969 Berlin
Telefon: +49 (30) 844 154-0
info[at]berghof-foundation[dot]org
Internet: www.berghof-foundation.org

Wir stärken Dich e. V. - Gartenstraße 2 - 74372 Sersheim - info@wir-staerken-dich.org

Search